Sale: 604 / Rare Books, May 18. 2026 in Hamburg → Lot 425000776
425000776
Rainer Maria Rilke
6 eigh. Briefe an Max Frischauer - 2 Beigaben, 1921-1926.
Estimate: € 10,000 / $ 11,500
Information on buyer's premium, taxation and resale right compensation will be available four weeks before the auction.
425000776
Rainer Maria Rilke
6 eigh. Briefe an Max Frischauer - 2 Beigaben, 1921-1926.
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Rainer Maria Rilke
Dichter, 1875-1926. 6 eigenhändige Briefe mit Unterschrift. Chateau de Muzot sur Sierre (Wallis), 14. Dez. 1921 bis 3. Juli 1926.
Teils umfangreiche Brief an seinen Anwalt Max Frischauer in Wien, hauptsächlich die Auflösung seiner Wiener Wohnung betreffend.
Im Juli 1921 war Rilke in das Château Muzot im Wallis übergesiedelt, das der Winterthurer Industrielle und Mäzen Werner Reinhart (1884-1951) angemietet und dem Dichter zur Verfügung gestellt hatte. Der mittelalterliche Wohnturm des Schlosses blieb der Wohnsitz Rilkes bis zu seinem Tod am 29. Dezember 1926; in der Abgeschiedenheit fand er neue Schaffenskraft und konnte u. a. die langjährige Arbeit an den Duineser Elegien abschließen. - Als österreichischer Staatsbürger wurde Rilke 1916 in den österreichischen Landsturm eingezogen, seinen Grundausbildung fand in der Breitenseer Kaserne in Wien statt. Aufgrund seiner schlechten körperlichen Verfassung und auf Fürsprache einflußreicher Freunde wurde er ins Kriegsarchiv in Wien versetzt, aber schon nach 4 Monate vom Kriegsdienst freigestellt; anschließend kehrte Rilke nach München zurück. Die Zeit zwischen Kriegsende und endgültiger Verlegung seines Wohnsitzes ins Wallis verbrachte er u.a. mit Reisen nach Paris und Venedig, und Vortrags- und Lesereisen durch die Schweiz.
6 letters to his lawyer Max Frischauer in Vienna, mainly concerning the liquidation of his Viennese apartment. 6 autographs letters signed. Altogether 25 1/2 pp. (mainly on double leaves).
Dichter, 1875-1926. 6 eigenhändige Briefe mit Unterschrift. Chateau de Muzot sur Sierre (Wallis), 14. Dez. 1921 bis 3. Juli 1926.
Teils umfangreiche Brief an seinen Anwalt Max Frischauer in Wien, hauptsächlich die Auflösung seiner Wiener Wohnung betreffend.
Im Juli 1921 war Rilke in das Château Muzot im Wallis übergesiedelt, das der Winterthurer Industrielle und Mäzen Werner Reinhart (1884-1951) angemietet und dem Dichter zur Verfügung gestellt hatte. Der mittelalterliche Wohnturm des Schlosses blieb der Wohnsitz Rilkes bis zu seinem Tod am 29. Dezember 1926; in der Abgeschiedenheit fand er neue Schaffenskraft und konnte u. a. die langjährige Arbeit an den Duineser Elegien abschließen. - Als österreichischer Staatsbürger wurde Rilke 1916 in den österreichischen Landsturm eingezogen, seinen Grundausbildung fand in der Breitenseer Kaserne in Wien statt. Aufgrund seiner schlechten körperlichen Verfassung und auf Fürsprache einflußreicher Freunde wurde er ins Kriegsarchiv in Wien versetzt, aber schon nach 4 Monate vom Kriegsdienst freigestellt; anschließend kehrte Rilke nach München zurück. Die Zeit zwischen Kriegsende und endgültiger Verlegung seines Wohnsitzes ins Wallis verbrachte er u.a. mit Reisen nach Paris und Venedig, und Vortrags- und Lesereisen durch die Schweiz.
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