Sale: 610 / Rare Books, Nov. 23. 2026 in Hamburg → Lot 426000355
426000355
Camera Work
Camera Work. 46 Hefte + 1 Beigabe, 1904-1914.
Estimate: € 60,000 / $ 69,000
Information on buyer's premium, taxation and resale right compensation will be available four weeks before the auction.
426000355
Camera Work
Camera Work. 46 Hefte + 1 Beigabe, 1904-1914.
Estimate: € 60,000 / $ 69,000
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Fotografischer Meilenstein
Camera
Camera Work
A photographic quarterly edited and published by Alfred Stieglitz. 48 (statt 53) in 46 Heften. New York, A. Stieglitz 1903-1914.
• Umfangreiche Folge eine der bedeutendsten Fotozeitschriften
• Wichtiges Sprachrohr des Pikturalismus
• Aufwendig gestaltet mit hervorragenden Fotogravüren auf Japanpapier
• Mit eigenhändiger Widmung von Alfred Stieglitz für den Fotografen Frank Eugene
Umfangreiche, bis auf 5 Hefte vollständige Folge des aufwendig gestalteten und bedeutenden Fotomagazins, von dem in den Jahren 1903 bis 1917 insgesamt 50 Hefte und 3 Sondernummern erschienen sind. Vorhanden: Nr. 1-36, 38-42/43 und 45-47 (davon Doppelnummern Heft 34/35 und 42/43) sowie das "Steichen Supplement" und die "Special Numbers" von 1907 und 1913. Es fehlen die Nr. 37 und 44 sowie die 1916/17 erschienenen Hefte 48 und 49/50. - "Die Zeitschrift Camera Work wurde von Alfred Stieglitz ins Leben gerufen, um die 1901 gegründete Gruppe der Photo-Secession zu unterstützen und ihre Fotografien zu verbreiten. Sie war die Nachfolgerin der ebenfalls von Stieglitz geleiteten Camera Notes und entwickelte sich zum Sprachrohr des amerikanischen Piktoralismus, so wie ihn Stieglitz konzipiert und propagiert hatte. Von 1903 bis 1917 erschienen in vierteljährlichem Abstand 50 Nummern. Sie war die luxuriöseste Fotozeitschrift der Epoche und war ebenso bedeutend wie Amateur Photographer in Großbritannien, Photographische Rundschau in Deutschland und Revue de photographie in Frankreich .. Großer Wert wurde auf den Abdruck der Fotos in Handarbeit gelegt, wobei das jeweils angewandte Verfahren genau beschrieben wurde. Meist handelt es sich um Fotogravüren nach dem Originalnegativ oder nach einem Originalabzug. Sie wurden auf Japanpapier gedruckt und auf farbigen Kartons aufgezogen .. Die meisten in Camera Work veröffentlichten Bilder stammen von Steichen, gefolgt von Stieglitz, Craig, Annan, White, Eugene, De Meyer, Demachy, Kühn, Seely und anderen, allesamt fortschrittlichen Fotografen, die in der Anlehnung an die bildende Kunst versuchten, die Welt zu begreifen." (Frizot) - "With a passion for perfection, Stieglitz edited and published the groundbreaking magazine. Through its beautiful presentation, thought-provoking essays, and art criticism, Camera Work influenced and chronicled this immensely important period in the development of photography" (Imagining Paradise). - Alfred Stieglietz (1864-1946) war Fotograf, Herausgeber mehrere Fotozeitschriften, Galerist ("291") und ein meisterhafter Kenner photographischer Drucktechniken, insbesondere der Fotogravüre. "Allein durch seine eigenen Photograpien hat er einen bedeutenden Rang in der Geschichte der Photographie erworben .. Es gelang ihm, die Photographie unwiderruflich zu verändern und ihr Akzeptanz als eine der bedeutendsten Kunstformen des 20. Jahrhunderts zu verschaffen." (P. Roberts S. 181) - Zu Beginn erschien Camera Work für 1000 Abonennten. ab ca. 1908 entschwickelte sich die Zeitschrift immer mehr zu einem Organ der Modernen Kunst mit Essays und Abbildungen von Künstlern wie Picasso, Matisse, Cézanne u. a. Stieglitz verlor auf diese Weise viele Unterstützer, so dass zuletzt nur noch 36 Abonennten beliefert wurden. Nach Einstellung der Zeitschrift wurde ein großer Teil der Restbestände von Stieglietz vernichtet. - Insgesamt 5 Hefte mit eigenhändiger Widmung von Alfred Stieglitz, darunter eine für den Fotografen Frank Eugene. - Tafelverzeichnis und Zustandsbericht auf Anfrage.
EINBAND: Orig.-Karton. 32 : 23 cm. - ILLUSTRATION: Mit 485 (von 486) fotografischen Tafeln größtenteils in Fotogravüre auf Japanpapier sowie zahlreichen Abbildungen.
LITERATUR: P. Roberts, Alfred Stieglitz. Camera Work. The complete Photographs. Köln 2025. - M. Frizot, Neue Geschichte der Fotografie, S. 327. - Imagining Paradise S. 210f. - RothVgl. Roth, Open Books S. 54ff. (Nr. 36 und 49/50).
An extensive set of one of the finest and most influential photography magazines. Lavishly produced, with 485 (instead of 486) superb photogravures partly printed on Japan paper and numerous illustrations. Five numbers with Alfred Stieglitz's autograph presentation inscriptions, one to the photographer Frank Eugene. Orig. wrappers. - Index and condition report on request.
Camera
Camera Work
A photographic quarterly edited and published by Alfred Stieglitz. 48 (statt 53) in 46 Heften. New York, A. Stieglitz 1903-1914.
• Umfangreiche Folge eine der bedeutendsten Fotozeitschriften
• Wichtiges Sprachrohr des Pikturalismus
• Aufwendig gestaltet mit hervorragenden Fotogravüren auf Japanpapier
• Mit eigenhändiger Widmung von Alfred Stieglitz für den Fotografen Frank Eugene
Umfangreiche, bis auf 5 Hefte vollständige Folge des aufwendig gestalteten und bedeutenden Fotomagazins, von dem in den Jahren 1903 bis 1917 insgesamt 50 Hefte und 3 Sondernummern erschienen sind. Vorhanden: Nr. 1-36, 38-42/43 und 45-47 (davon Doppelnummern Heft 34/35 und 42/43) sowie das "Steichen Supplement" und die "Special Numbers" von 1907 und 1913. Es fehlen die Nr. 37 und 44 sowie die 1916/17 erschienenen Hefte 48 und 49/50. - "Die Zeitschrift Camera Work wurde von Alfred Stieglitz ins Leben gerufen, um die 1901 gegründete Gruppe der Photo-Secession zu unterstützen und ihre Fotografien zu verbreiten. Sie war die Nachfolgerin der ebenfalls von Stieglitz geleiteten Camera Notes und entwickelte sich zum Sprachrohr des amerikanischen Piktoralismus, so wie ihn Stieglitz konzipiert und propagiert hatte. Von 1903 bis 1917 erschienen in vierteljährlichem Abstand 50 Nummern. Sie war die luxuriöseste Fotozeitschrift der Epoche und war ebenso bedeutend wie Amateur Photographer in Großbritannien, Photographische Rundschau in Deutschland und Revue de photographie in Frankreich .. Großer Wert wurde auf den Abdruck der Fotos in Handarbeit gelegt, wobei das jeweils angewandte Verfahren genau beschrieben wurde. Meist handelt es sich um Fotogravüren nach dem Originalnegativ oder nach einem Originalabzug. Sie wurden auf Japanpapier gedruckt und auf farbigen Kartons aufgezogen .. Die meisten in Camera Work veröffentlichten Bilder stammen von Steichen, gefolgt von Stieglitz, Craig, Annan, White, Eugene, De Meyer, Demachy, Kühn, Seely und anderen, allesamt fortschrittlichen Fotografen, die in der Anlehnung an die bildende Kunst versuchten, die Welt zu begreifen." (Frizot) - "With a passion for perfection, Stieglitz edited and published the groundbreaking magazine. Through its beautiful presentation, thought-provoking essays, and art criticism, Camera Work influenced and chronicled this immensely important period in the development of photography" (Imagining Paradise). - Alfred Stieglietz (1864-1946) war Fotograf, Herausgeber mehrere Fotozeitschriften, Galerist ("291") und ein meisterhafter Kenner photographischer Drucktechniken, insbesondere der Fotogravüre. "Allein durch seine eigenen Photograpien hat er einen bedeutenden Rang in der Geschichte der Photographie erworben .. Es gelang ihm, die Photographie unwiderruflich zu verändern und ihr Akzeptanz als eine der bedeutendsten Kunstformen des 20. Jahrhunderts zu verschaffen." (P. Roberts S. 181) - Zu Beginn erschien Camera Work für 1000 Abonennten. ab ca. 1908 entschwickelte sich die Zeitschrift immer mehr zu einem Organ der Modernen Kunst mit Essays und Abbildungen von Künstlern wie Picasso, Matisse, Cézanne u. a. Stieglitz verlor auf diese Weise viele Unterstützer, so dass zuletzt nur noch 36 Abonennten beliefert wurden. Nach Einstellung der Zeitschrift wurde ein großer Teil der Restbestände von Stieglietz vernichtet. - Insgesamt 5 Hefte mit eigenhändiger Widmung von Alfred Stieglitz, darunter eine für den Fotografen Frank Eugene. - Tafelverzeichnis und Zustandsbericht auf Anfrage.
EINBAND: Orig.-Karton. 32 : 23 cm. - ILLUSTRATION: Mit 485 (von 486) fotografischen Tafeln größtenteils in Fotogravüre auf Japanpapier sowie zahlreichen Abbildungen.
LITERATUR: P. Roberts, Alfred Stieglitz. Camera Work. The complete Photographs. Köln 2025. - M. Frizot, Neue Geschichte der Fotografie, S. 327. - Imagining Paradise S. 210f. - RothVgl. Roth, Open Books S. 54ff. (Nr. 36 und 49/50).
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