- Hs. Manuskript, Die Ininga.


685
Lenz, O.
Hs. Manuskript, Die Ininga.
Estimate:
€ 600 / $ 684
Sold:
€ 503 / $ 573

(incl. surcharge)
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Lenz, O.
Hs. Manuskript, Die Ininga.
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[Lenz, O.,] Hs. Manuskript, Die Ininga.. Die Ininga. Deutsche Handschrift auf Papier. Ca. 1877. 30 Bll. (jew. 1 Seite engbeschrieben). Blattgr. 21 : 17 cm. Ca. 17-19 Zeilen, schwarze Tinte. - Neuer Karton.
Eigh. Manuskript zu dem gleichnamigen Essay, erstmals erschienen in Lenz' Reisebericht 'Skizzen aus Westafrika' (Berlin 1878). - Als die 1873 gegründete Deutsche Afrikanische Gesellschaft beschloß, das Innere des afrikanischen Kontinents von der Westküste Äquatorial-Afrikas aus zu erforschen, wurde der Geologe Oskar Lenz (1848-1925) mit der Leitung der Expedition betraut, die 1874-77 ins Gabun-Gebiet an den Ogowe-Fluß entsandt wurde. "Er betrat als erster Geologe von Fach das Gabun-Gebiet; aber auch als ethnographischer Beobachter und Sammler bewährte er sich ... Im Ganzen hat er ... die bis dahin noch vielfach unsichere und lückenhafte Kenntnis seines Reisegebiets auf solidere Grundlagen gestellt." (Henze III, 211ff.) - Seine Forschungsergebnisse und Reiseerlebnisse publizierte er in wissenschaftl. Zeitschriften und in etwas erweiterter Form im oben genannten Werk. Lenz' Erkenntnisse betrafen vor allem auch die ansässigen Völker, die zum Teil bis dahin gänzlich unerforscht waren. - In vorlieg. Text erläutert Lenz die ethnologischen Eigenheiten der Ininga, eines am Zusammenfluß des Ogowe und Rembo Ngunie beheimateten kl. Volkes, und beschreibt u. a. den für die wirtschaftl. Existenz des Volkes wichtigen Sklavenhandel und den Handel mit den Europäern, der die Lebensweise der Ininga bereits in erhelblichem Maße beeinflußt hat. Daneben berichtet er von Zusammentreffen mit zwei Stammeshäuptlingen der Ininga und Galloa und von Vorbereitungen zu einer seiner Reisen in das wegen seiner kanibalischen Völker gefürchtete Okanda-Gebiet. - Mit zahlreichen eigh. vorgenommenen Durchstreichungen. - Wenig stock- und tintenfleckig.






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