44
Johann Joachim Quantz
Versuch einer Anweisung die Flöte traversiere zu spielen, 1752.
Estimate:
€ 2,000 / $ 2,280
Sold:
€ 2,250 / $ 2,565

(incl. surcharge)
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Johann Joachim Quantz
Versuch einer Anweisung die Flöte traversiere zu spielen, 1752.
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Der Flötenlehrer Friedrichs des Großen

Johann Joachim Quantz
Versuch einer Anweisung die Flöte traversiere zu spielen. Berlin, Johann Friedrich Voß 1752.

- Erste Ausgabe
- Hauptwerk des Komponisten und langjährigen Flötenlehrers von Friedrich II., dem Großen
- Richtungsweisend für ähnliche Folgewerke der Zeit
- Zugleich wichtiges Quellenwerk für die musikalische Aufführungspraxis des 18. Jahrhunderts


"Als bedeutendste Instrumentalschule des 18. Jhs. neben C. Ph. E. Bach und Leopold Mozart ist Quantz' Versuch eine der wichtigsten Quellen für die Musik und die Musikanschauung des deutschen Rokoko" (Fritz Bose in MGG)

Quantz' Versuch einer Anweisung fand bei seinem Erscheinen lebhafte Zustimmung bei seinen Zeitgenossen, u. a. C. Ph. E. Bach. Das Werk gilt als "viel mehr als ein Lehrbuch des Flöten-Spiels. Nur 40 von 334 S. behandeln Probleme der Querflöte und ihres Spiels, der Rest beschäftigt sich mit allgemeineren Fragen des musikalischen Geschmacks, der musikalischen Bildung und der Aufführungspraxis. Quantz' Anschauungen entsprechen der Musikästhetik des galanten Stils" (MGG X, 1802).
Nach Ausbildung und Anstellung als Oboist, Geiger und zuletzt Querflötist in der Königl. Hofkappelle August des Starken in Dresden bereiste Johann Joachim Quantz (1697-1773) u. a. Rom, Neapel, Venedig, Bologna, Paris und London, wo er mit Vivaldi, Lotti, Scarlatti und Händel zusammentraf. 1727 kehrte er in seine Dresdner Anstellung zurück, wurde bald jedoch mehrfach jährlich für den Unterricht des preußischen Kronprinzen Friedrich freigestellt, dessen Bekanntschaft er 1728 gemacht hatte. 1741 siedelte Quantz endgültig an den Hof des nunmehrigen preußischen Königs in Berlin über, und war dort bis zum Ende seines Lebens als Lehrer und Komponist für dessen musikalische Bildung und zugleich für das Musikleben in Berlin von größtem Einfluß.

EINBAND: Neuer Halblederband mit Leinenbezug. 23 : 20 cm. - ILLUSTRATION: Mit 2 gestochenen Vignetten und 24 beidseitig gedruckten gestochenen Notentafeln. - KOLLATION: 7 Bll., 334 S.,11 Bll. - ZUSTAND: Leicht gebräunt, vorderer fester Vorsatz mit mont. Porträt von Quantz (faks.), Titel stellenw. etwas fleckig und mit einzelnen Besitzvermerken (1 gelöscht) und -stempel, die Notentafeln im Rand mit kl. Druckspur. Insgesamt gutes Exemplar des wichtigen musikhistorischen Werkes. - PROVENIENZ: Schweizer Privatsammlung.

LITERATUR: MGG X, 1802. - Eitner VII, 100. - Wolffheim I, 946. - RISM B VI, 676.

First edition. Major work of J. J. Quantz, music tutor and composer of Frederick the Great for more than 40 years. At the same time important source of information for the performance practice of the 18th century. With 2 engr. vignettes and 24 engr. musical plates (printed on both sides). New half calf with cloth cover. - Slightly tanned, plates with small mark in the margins, front endpaper with mounted portrait of Quantz (facs.), title slightly stained in places and with few ownership entries (1 cancelled) and stamp. Binding only slightly sunned. - Swiss private collection.(R)






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