426000209
Johann Gabriel Doppelmayr
Himmel- und Erdglobus. Globenpaar., 1730.
Estimate: € 15,000 / $ 17,250
Information on buyer's premium, taxation and resale right compensation will be available four weeks before the auction.
426000209
Johann Gabriel Doppelmayr
Himmel- und Erdglobus. Globenpaar., 1730.
Estimate: € 15,000 / $ 17,250
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Vorzüglich

Johann Gabriel Doppelmayr
Globus terrestris novus. - Globus coelestis novus loca stellarum fixarum sec. cel. Ioh. Hevelium. Erd- und Himmelsglobus. Nürnberg, Joh. G. Puschner 1730.

• Schönes Tischglobenpaar
• Doppelmayrs Globen setzen Maßstäbe für das 18. Jh.
• In sehr guter Erhaltung


Äußerst seltenes, ungewöhnlich guterhaltenes Paar eines Erd- und Himmelsglobus von Johann Gabriel Doppelmayr, zugleich das zweite der drei Globenpaare, die er zwischen 1728 und 1736 schuf. "Doppelmayrs vorzügliche, von J. G. Puschner gestochene Erd- und Himmelsgloben - Ø 32 cm (1728), Ø 20 cm (1730) und Ø 10 cm (1736) - waren die am weitesten verbreiteten deutschen Globen des 18. Jh. und erlebten (z. T. bis zum Beginn des 19. Jh.) mehrere überabeitete Neuauflagen." (LGK I, 177)
Doppelmayr, Nürnberger Mathematiker, Physiker und Astronom (1677-1750) und bekannt vor allem durch seinen schönen Atlas coelestis (1742) und seine langjährige Zusammenarbeit mit dem Nürnberger Homann-Verlag, gab der Nürnberger Globenherstellung neuen Antrieb. Auf Reisen nach England und in die Niederlande vertiefte er seine Kenntnis u. a. der Astronomie, und er brachte es zur Mitgleidschaft verschiedener renommierter wissenschaftlicher Gesellschaften (darunter St. Petersburg, London und Berlin). Seine hervorragenden Globen setzten Maßstäbe für das 18. Jh. und darüberhinaus. - "Doppelmayr had re-established globe-making in Nuremberg .. There were other German globe-makers in the early 1700s but Doppelmayr's globes dominated the German market until the end of the 18th century." (S. Sumira, The art and history of globes, London 2014, S. 110ff.)

EINBAND: 2 Tischgloben aus jeweils zweimal 12 kolorierten gestochenen Segmenten von J. G. Puschner, Durchmesser je 20 cm. Messing-Meridian, achteckiger hölzerner Horizontring mit kolorierter gest. Skala; beweglich eingehängt in vierfüßigem Gestell mit gedrehten ebonisierten Säulenfüßen und gedrehter Bodenplatte aus Holz. Gesamthöhe je ca. 30 cm. - ZUSTAND: Fehlt jeweils der am Meridianring angebrachte Stundenring mit Zeiger. Hier und da mit fachmännischen Restaurierungen, gereinigt. Insgesamt sehr gut erhalten.

LITERATUR: Van der Krogt Dop 4 und 7. - Muris/Saarmann S. 192ff. - Fauser, Globen in Bayern 105 und 110. - Yonge S. 25.

(R)






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