Sale: 611 / Day Sale, Dec. 05. 2026 in Munich → Lot 126000744

126000744
Daniel Richter
Irren, menschlich?, 1999.
Oil
Estimate:
€ 50,000 - 70,000
$ 58,000 - 81,200
Information on buyer's premium, taxation and resale right compensation will be available four weeks before the auction.
126000744
Daniel Richter
Irren, menschlich?, 1999.
Oil
Estimate:
€ 50,000 - 70,000
$ 58,000 - 81,200
Information on buyer's premium, taxation and resale right compensation will be available four weeks before the auction.
Daniel Richter
1962
Irren, menschlich?. 1999.
Öl und Lack auf Leinwand.
Verso signiert, datiert und bezeichnet "Klumpenhünung/ oder wenn ich´s nur wüsste". Auf dem Keilrahmen handschriftlich mit der Werknr. "DR 67" bezeichnet. 214,5 x 171 cm (84,4 x 67,3 in).
Verso Ölskizze: Netz mit einer Spinne am Faden [EH].
• Hyperaktive Bildwelt im seltener Reduktion der Farbigkeit.
• Daniel Richter - Superstar der zeitgenössischen Kunstszene.
• Richters Arbeiten befinden sich u.a. in der Hamburger Kunsthalle, im Städel Museum in Frankfurt a. Main, im Centre Pompidou in Paris oder im Museum of Modern Art in New York.
PROVENIENZ: Courtesy Contemporary Fine Arts, Berlin (auf dem Keilrahmen mit Stempeln sowie mit einem Klebeetikett).
Privatsammlung Hessen.
AUSSTELLUNG: Daniel Richter. Fool on the Hill, Galerie Johnen Schöttle, Köln 1999.
Daniel Richter. Je ne suis pas un robot, Galerie Ghislaine Hussenot, Paris 2000.
Daniel Richter. Billard um halbzehn, Kunsthalle Kiel vom 20.05 bis 08.07.2001.
Full House. Gesichter einer Sammlung, Kunsthalle Mannheim 2006 (im Kat. ohne Abb.).
LITERATUR: Ketterer Kunst, München, A 410 Kunst nach 1945 / Zeitgenössische Kunst 7.12.2013, Los 1127 (m. Farbabb).
1962
Irren, menschlich?. 1999.
Öl und Lack auf Leinwand.
Verso signiert, datiert und bezeichnet "Klumpenhünung/ oder wenn ich´s nur wüsste". Auf dem Keilrahmen handschriftlich mit der Werknr. "DR 67" bezeichnet. 214,5 x 171 cm (84,4 x 67,3 in).
Verso Ölskizze: Netz mit einer Spinne am Faden [EH].
• Hyperaktive Bildwelt im seltener Reduktion der Farbigkeit.
• Daniel Richter - Superstar der zeitgenössischen Kunstszene.
• Richters Arbeiten befinden sich u.a. in der Hamburger Kunsthalle, im Städel Museum in Frankfurt a. Main, im Centre Pompidou in Paris oder im Museum of Modern Art in New York.
PROVENIENZ: Courtesy Contemporary Fine Arts, Berlin (auf dem Keilrahmen mit Stempeln sowie mit einem Klebeetikett).
Privatsammlung Hessen.
AUSSTELLUNG: Daniel Richter. Fool on the Hill, Galerie Johnen Schöttle, Köln 1999.
Daniel Richter. Je ne suis pas un robot, Galerie Ghislaine Hussenot, Paris 2000.
Daniel Richter. Billard um halbzehn, Kunsthalle Kiel vom 20.05 bis 08.07.2001.
Full House. Gesichter einer Sammlung, Kunsthalle Mannheim 2006 (im Kat. ohne Abb.).
LITERATUR: Ketterer Kunst, München, A 410 Kunst nach 1945 / Zeitgenössische Kunst 7.12.2013, Los 1127 (m. Farbabb).
Daniel Richter wird 1962 in Eutin geboren. In den 1980er Jahren entwirft er Plakate und Plattencover für Rock- und Punkbands und ist in der Hamburger Subkultur aktiv. 1991 bis 1995 studiert er an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg bei Werner Büttner. Die Unkonventionalität und der kulturelle Ungehorsam, welche der Künstlerkreis um Büttner, Albert Oehlen und Martin Kippenberger in den 1980er zu ihrer Maxime gemacht haben, bringen Richter letztendlich zur Malerei. Zeitweilig arbeitet er als Assistent für Albert Oehlen (Malerei, Objektkunst, Installation und Musik) und bis heute steht er in engem Kontakt zu den Künstlerkollegen. Bis zum Jahr 2000 sind seine Werke durch eine intensive Auseinandersetzung mit der Abstraktion bestimmt, die aber immer wieder von Figurationen durchdrungen sind. Mit außergewöhnlich reduzierter Farbigkeit zieht das hier angebotene großformatige Gemälde den Betrachter in einen Strudel von sich überlagernden Formen und Elementen. Es ist zu beachten, dass nur in sehr wenigen Werke im Œuvre von Daniel Richter eine so strickte Reduzierung von Farbwerten zu finden ist. Schwarz, Weiß und Grau scheinen zunächst vorrangig, doch auch zarte Türkis, Rose und Lila Tone finden sich. Je länger man dem bewegten Ganzen, das aus vielen sehr geometrisch gestalteten Flächenbereichen besteht, gegenübersteht, desto feinere, kleine Farbnouancen lassen sich erkennen. Wie in einem Vexierbild treten Formen vor und zurück, bilden sich Gestalten aus und verschwinden. Das Gesamte wirkt wie ein konzentriert eingekochter Comic, der uns in seine Dichte mit Neugier und staunenden Augen zurück lässt.
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