Fritz Winter - Kind in der Landschaft (Mädchen im Dorf)


220
Fritz Winter
Kind in der Landschaft (Mädchen im Dorf), 1928.
Oil
Estimate:
€ 15,339 / $ 17,486
Sold:
€ 17,639 / $ 20,108

(incl. surcharge)
220
Fritz Winter
Kind in der Landschaft (Mädchen im Dorf), 1928.
Oil
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€ 15,339 / $ 17,486
Sold:
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(incl. surcharge)

Kind in der Landschaft (Mädchen im Dorf)
Öl auf Sperrholz, 1928
Lohberg 13. Rechts unten monogrammiert und datiert. Rückseitig signiert und nochmals datiert. 80 x 64,8 cm ( 31,4 x 25,5 in).

PROVENIENZ: Nachlass Fritz Winter.
Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.

Ausstellung: Staatliche Kunstsammlungen Kassel, 1965 (rückseitig mit zwei Etiketten).
Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf.
Städtische Kunsthalle Mannheim, 1966.
Städtisches Gustav-Lübcke-Museum Hamm, 1985.
Fritz Winter Haus, Ahlen. (Jeweils mit einem Etikett).

Von 1927 bis 1930 studiert Fritz Winter bei Wassilij Kandinsky und Paul Klee am Bauhaus in Dessau. Vor allem Klees Werke haben in Technik und Formensprache großen Einfluss auf den Künstler. In dieser Zeit entstehen zahlreiche Ritzzeichnungen in Öl- oder Kleisterfarbe. "Winters 'Kind in der Landschaft' [...] ist ein Beispiel für die strukturelle und motivische Vielfalt seiner Ritzzeichnungen. Bisher lagen in Kompositionen[...] nur einzelne lineare Strukturthemen vor [...] Jetzt sind Blüten- und Blattrundformen, Wellen- und Spirallinien sowie Geraden, teilweise in Wiederholungen, dicht zusammengefügt zu einem reich verzierten, farbenprächtigen Bild. Die obere, dunkelbraune Schicht ist weitgehend abgekratzt und legt die unteren Farbschichten in warmem Goldgelb, Rot und Blau frei. Durch viele Überschneidungen und die verschiedenen Farben wird den Körpern ein gewisses Volumen gegeben und das Bild in einer beschränkten räumlichen Schichtung aufgebaut. Perspektivische Aspekte kommen dabei nicht zum Tragen. Das Bild ist lebendig bewegt in einer für die Ölmalerei des Jahres 1928 typischen Vielfalt aller bildnerischen Elemente und durch den heftigen Duktus. Doch bei aller Unruhe, die durch unterschiedliche Strukturen und ihre Bedeutung hervorgerufen wird, gibt es Zentren, die Schwerpunkte setzen und die Komposition beruhigen." (G. Lohberg, Fritz Winter. Leben und Werk, München 1986, S. 42).







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